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May 11

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Verlängert! geöffnet am: 3. – 4. – 5.  06. 2011

Freitag – Samstag – Sonntag ! von 13 – 18 Uhr.

Ausstellung

Zum ersten mal in der Geschichte des Bunkers bekamen sieben Künstler (4x nartur, 2x Bartnik, 1x Fobbe) die Möglichkeit, im Inneren des Baus zwei Monate lang zu arbeiten. Entstanden ist eine vielschichtige Ausstellung, die stark durch die Atmosphäre des Gebäudes geprägt wurde. Auf das spärlich vorhandene Interior/die Einrichtung reagierten die Künstler, indem sie das Vorhandene zum Anlass für ihre individuellen künstlerischen Arbeiten genommen haben. Der Charme der Gemäuer inspirierte sie zu einer Vielzahl neuer Bildmotive, Installationen und Skulpturen.

Die Ausstellung wird am 27. Mai 2011 um 20 Uhr in der Hakenstraße 10 in Osnabrück mit einem Geigensolo, gespielt von Kai Mennigmann, eröffnet und weiter musikalisch collagiert durch den Klangkünstler Tobias Tröger.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag jeweils von 13 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Künstler sind anwesend.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.


Bunker

In der Osnabrücker Innenstadt, zwischen der Redlingerstraße und der Hakenstraße befindet sich ein Luftschutzbunker. Mit seinen 2 Meter dicken Stahlbetonwänden wiegt der Koloss mehr als alle Osnabrücker zusammen. Der Barfüsser- oder Redlinger Bunker genannte Bau ist ringsum von Häuserfassaden umgeben und wird von Passanten kaum wahrgenommen. An zwei Stellen der Redlingerstraße erlauben Baulücken einen Blick auf das immerhin 33 Meter breite und 15 Meter hohe Gebäude. Mit einer Nutzfläche von 1670 Quadrat-metern ist es der größte seiner Art in Osnabrück. 1944 fertiggestellt, schützte dieser Bau bis zu 6 Tausend Osnabrücker vor den Bombenangriffen der Alliierten. Anfang der 80-er Jahre wurde er für Zivilschutzzwecke übernommen und beherbergte eine Leitmessstelle, die bis 1994 betrieben wurde. Der Bunker befindet sich heute im Privatbesitz und obwohl er seine ursprüngliche Funktion verloren haben mag, ausgedient hat er noch lange nicht.



Apr 11

T9 – Ausstellung von Stefan Wiesnau

Samstag, um 18:00 – 01. Mai um 18:00

Hebebühne e.V., Mirker Str. 62, Wuppertal

Installationen,Maschinen, Malerei,Druckgrafik,Video

Stefan Wiesnau führt der Welt und der Kunst ihre eigene Banalität vor Augen.

Als Ausdrucksmittel für diese Botschaft nutzt er die Malerei genau so schlicht und gekonnt wie die Druckgrafik, das Video oder auch die Installation.
Man kann seine Kunstwerke nicht einfach nur betrachten, man muss sie gleichermaßen bedienen, hören und riechen.

Innerhalb seiner Arbeit hat Stefan Wiesnau eine medienübergreifende Sprache entwickelt, welche dem Betrachter zunächst als völlig einleuchtend und verständlich erscheint….
Doch sie geht tiefer, als die einfache, fast kindlich anmutende Ausarbeitung vermuten lässt. Stefan Wiesnau geht es um die Idee der Ikonisierung des Stupiden,und das auf eine möglichst banale Art und Weise. Er will nichts beweisen, nichts beschönigen oder vorgaukeln, er will dem Betrachter schlicht und einfach seinen Blick auf die Dinge der Welt veranschaulichen.
Dieser Blick ist in seiner Einfachheit so präzise, dass er keinerlei Zierde braucht: Hier ist die Idee und da ist die Umsetzung. Banalität trifft auf Banalität. Das macht Spaß und geht unter die Kopfhaut.

Stefan Wiesnau ist 1983 in Osnabrück geboren und studiert seit 2008 an der Kunstakademie Münster in der Klasse von Prof. C. Völker Kunst.

Eröffnung ist am 16.04.2011 um 18 Uhr, die Ausstellung könnt ihr noch bis zum 1.5. besuchen. Öffnungszeiten: Sa. + So. von 15 bis 18 Uhr und Do. von 18 bis 22 Uhr (und nach Absprache).